Belcafe Pizza & Bar

Architektur

 
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Das BelcafE ist auch ein architektonischer "Leckerbissen"

Als Stadtbaumeister hat Hermann Herter das Bauen in Zürich nicht nur verwaltet, sondern als Architekt auch geprägt. Eine glückliche Hand bewiesen er und Ingenieur Fritz Stüssi, als sie 1939 am Bellevue eine Tramwartehalle errichteten, die an Eleganz kaum zu übertreffen ist. Was nur wenige wissen: Nicht Beton trägt das elegante Dach, sondern eine Stahlkonstruktion. Auf diese wurde von unten ein fünf Zentimeter dicker Betonpanzer aufgespritzt, der das Stahlgerüst aussteift und als Reflektor für die Beleuchtung dient.


Der umbau 2005

Vor über zwanzig Jahren machte der Einbau eines Cafés in die offene Halle Schlagzeilen; mit dessen Neuverpachtung war nun der Zeitpunkt da, das denkmalgeschützte Gebäude gründlich zu erneuern. Nun kleiden wieder runde Gläser den Pavillon ein, erhellen nach altem Vorbild gestaltete Leuchten die Dachfläche. Im Innern nimmt eine geschwungene Bar den grossen Atem des Raumes auf. Darüber sanierte die Stadt die Dachkonstruktion: Das Blechdach und die hölzerne Unterkonstruktion wurden entfernt, die darunter liegenden Stahlträger entrostet und neu gegen Korrosion geschützt. Darauf liegt nun wieder die alte Holzkonstruktion, die mit einem neuen Blechdach nach altem Muster abgedeckt ist.

DIE FAKTEN

Umbau
Bellevue-Rondell
2005

Bauherrschaft
VBZ, Amt für Hochbauten
der Stadt Zürich, Belcafé

Architektur
Atelier Zürich
Claudia Silberschmidt

Gesamtkosten
CHF 3.5 Mio.

 
Die Glasdecke - eine Windrose - lässt die Gäste im Belcafe an der Bar in alle Himmelsrichtungen der Welt blicken.

Die Glasdecke - eine Windrose - lässt die Gäste im Belcafe an der Bar in alle Himmelsrichtungen der Welt blicken.

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Denkmalgeschützte Post-Moderne Zürich's.

Denkmalgeschützte Post-Moderne Zürich's.

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